Smart Home gesteuerter Rasenmäher-Roboter

Smarter Garten – Smart Home Technologie im Außenbereich einsetzen

Smarter Garten: Automatisch bewässern und selbst zurücklehnen

Was Smart-Home-Lösungen im Außenbereich möglich machen

Im Garten sitzen, sich rundum sicher fühlen und per Fingerschnipp das Licht dimmen: In Zeiten von Corona ist das eigene Stück Grün mehr denn je zur Wohlfühloase geworden. Smart Home erobert den Außenbereich.

Nicht nur die vier Wände können smart agieren, sondern auch der Außenbereich. Garten, Balkon oder Terrasse werden zunehmend mit intelligenten Lösungen auf ein neues Level gehoben. Wer sein Haus gerade plant, sollte auf ausreichend Stromanschlüsse im Außenbereich achten. Nachrüsten ist natürlich auch möglich. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke empfiehlt das Aufstocken von Stromanschlüssen, um zum Beispiel Stromschläge zu
vermeiden.

Licht an, Licht aus: Smarte Außenbeleuchtung

Lampen machen einen Garten erst gemütlich. An lauen Sommerabenden sitzen Gartenbesitzer gerne bei schummrigen Licht und einem Glas Wein im Freien. Leuchten mit Solarmodulen sind besonders energieeffizient, wenn sie sich am Tag mit Sonne aufladen. Abends strahlen sie dann umso länger. Mit Smart-Home-Anwendungen kann eingestellt werden, ab wann das Licht angeht. Über eine App des entsprechenden Anbieters lässt sich die Außenbeleuchtung komfortabel steuern. Kombiniert man das Ganze noch mit Bewegungsmeldern, leuchten Eingangsbereiche Anwohnern und Gästen den Weg  –  und das alles über eine Anwendung.

Sicher im eigenen Garten

Sicherheit ist für viele Anwohner ein hohes Gut. Smart Home hat den Anspruch, die eigenen vier Wände plus Außenbereich sicher zu machen. Kameras, die ungebetene Gäste auf dem Smartphone melden oder automatisch verschließende Gartentüre erhöhen den Sicherheitsstandard.

Mechanische Sicherungen sind ein wirksamer Schutz gegen Einbrecher. Zusätzliche Querriegel können helfen, Eindringlinge fern zu halten. Im Smart Home greifen mechanische und elektronische Schutzmechanismen ineinander. Bewohner können Jalousien per App hoch- und runterfahren lassen. Oder das Fenster auf Kipp wieder schließen lassen. Der Sinn von solchen smarten Anwendungen ist auch, dass Bewohner rechtzeitig informiert werden und so die Polizei rasch kommen kann.

Mit einer Wetterstation gerüstet für jede Lage

Smart-Home-Technologie im Außenbereich wird besonders gern mit Wetterstationen kombiniert. Die Station selbst erfasst Temperatur, Regen, Sturm und Helligkeit. Intelligent wird es dann, wenn die Wetterdaten eine bestimmte Gartenaktivität auslösen. Zum Beispiel beginnt die Sprinkleranlage zu arbeiten, wenn länger kein Regen in Sicht ist. Mit den Messwerten lassen sich Schwellenwerte definieren, die dafür sorgen, dass der Garten bewässert wird. Laufen Daten zu nahenden Regenwolken ein, schaltet sich die Anlage gar nicht erst ein. Das spart Ressourcen. Das Prinzip greift auch bei anderen Außenbereichen. Starker Wind wird erfasst, darauf fährt die Markise auf dem Balkon ein. Das entlastet Anwohner und schützt Material, auch wenn man mal nicht zuhause ist. Natürlich lässt sich alles auch manuell steuern bzw. ändern.

Was benötigen Gartenbesitzer für eine autonome Bewässerung?

Klingt alles toll? Doch was brauchen interessierte Gartenbesitzer, um sich entspannt zurückzulehnen und die Technik für sich arbeiten zu lassen? Zu Beginn sind solche Systeme nicht so leicht zu verstehen, doch für alles gibt es Experten. Basis ist stets ein Computersystem. An einer Stelle laufen dann alle „Drähte“ zusammen und lösen die Reaktionen aus. Dazu bedarf es in der Regel WLAN-Geräte, an denen Sensoren und Wetterstationen angeschlossen werden. Alles läuft am Ende des Tages im Smart-Home-Netzwerk zusammen. Fast immer können Nutzer mobil agieren und per App den „Smart Garden“ steuern.

Anwender sollten die diversen Möglichkeiten miteinander vergleichen und sich fachlichen Rat holen, was im eigenen Garten genau umsetzbar ist.

Die Vorteile im Überblick:

  • Automatisierte Bewässerung
  • App Steuerung ermöglicht Flexibilität
  • Zeit- und Ressourcenentlastung

Gemüse mobil anpflanzen?

Selbst Gärtner sein, doch nicht jeder hat einen grünen Daumen. Im Smart Home kein Problem, denn der Farmbot „Genesis“ unterstützt Hobby-Gärtner im Gewächshaus. Pflanzen, Gießen und Unkraut zupfen: Mobil alles machbar.

Ein Roboter beackert das Gemüsebeet per App völlig autonom. In der mobilen Anwendung kann gewählt werden, was angebaut werden soll, zum Beispiel Salat. Der Farmbot pflanzt die Samen daraufhin im richtigen Abstand. Vor allem Beete mit einer Größe von 3 x 2 Meter können so ideal bepflanzt werden. Der Preis ist mit 3.500 Euro etwas hoch, aber für Technikfreaks sicher eine lohnenswerte Überlegung.

Smarter Garten über eine zentrale Einheit

Zahlreiche Komponenten des smarten Gartens werden über eine zentrale Einheit vernetzt. Die zentrale Steuerung macht den Garten erst smart und für Besitzer so komfortabel. Daher ist es auch wichtig, dass Lösungen gewählt werden, die sich untereinander vernetzen lassen. Insellösungen machen die Gartenpflege nur unnötig kompliziert. Die Basisstation ist stets mit dem Internet verbunden. Die Koordination läuft aus einer Hand. Das kann die Messung der Bodenfeuchte sein, die daraufhin eine Bewässerung auslöst oder das Mähen des Rasens auf Knopfdruck. Nutzer können sich auf jeden Fall entspannt zurücklehnen und über das Smartphone Anweisungen geben.

Ein Smart-Garden-Komplettsystem umfasst in der Regel folgende Komponenten:

  • Sensoren für Bodenuntersuchung oder Lichtsteuerung
  • Leuchten
  • Bewässerungsanlage
  • Sicherheitssystem für autonom schließende Türen und Fenster
  • Temperatur / Wetterstation
  • Rasen-Mähroboter
  • Steuerzentrale mit App (iOS und Android)

Anbieter führen alle Komponenten zusammen. Eine zeitgesteuerte Wasserpumpe findet sich genauso im Sortiment wie ein Akku für alle Geräte.

Alexa im Garten nutzen

„Alexa, spiel mir die aktuellen Charts!“ Solche und weitere Befehle kennen wir aus dem Wohnzimmer. Doch auch im Außenbereich braucht niemand auf Sprachbefehle zu verzichten. Dabei muss der Echo-Lautsprecher nicht mal wasserfest sein, denn es reichen Alexa-kompatible Geräte, die sich via WLAN mit der App verbinden lassen. Echo ist zudem auch auf dem Balkon nutzbar – so weit kommt die Reichweite.

Alexa lässt auch den Mähroboter in Aktion treten. Zu den kompatiblen Modellen zählt zum Beispiel „Gardena Sileno“. Kleinere Geräte bis 250 Quadratmeter können über die Anwendung gesteuert werden. Doch auch für große Rasenflächen bis 1.000 Quadratmeter gibt es eine Alexa-Anwendung. Voraussetzung ist aber, dass im Garten eine stabile WLAN-Verbindung besteht. Falls nicht, hilft ein Outdoor-Repeater.

Bewässern ist mit Alexa ebenfalls möglich. Selbst den Wasserhahn aufdrehen war gestern! Bodensensor, Gartenpumpe, Mähroboter und das Bewässerungssystem lassen sich vernetzten. Wichtig ist hierbei, dass alle Geräte und Sensoren mit der Alexa-Sprachsoftware kompatibel sind. Ansonsten können Nutzer noch so viele Befehle an die Wasserpumpe aussprechen.

Der smarte Garten ist zu einem Traum für viele Outdoor-Liebhaber geworden. In den Liegestuhl fläzen und von dort entspannt Technik für sich arbeiten lassen. Unsere Experten von sena-tech beraten Sie gerne ganzheitlich und gestalten gemeinsam mit Ihnen den Außenbereich smart und komfortabel.

Beitrags-Bild von MonikaP auf Pixabay