Smart Home zum Schutz vor Einbrechern

Smart Home und Einbruchsschutz

Mit Smart Home sicher fühlen!

Wie innovative Technologien für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen.

Vernetzte Lampen, autonom bestellende Kühlschränke und intelligente Thermostate: Das smarte Zuhause ermöglicht eine Steuerung von unterwegs und lässt die Milch im Kühlschrank nie leer werden. Vor allem im Bereich Sicherheit gibt es verschiedene Lösungen, welche die eigenen vier Wände vor Einbrechern schützen. Anwohner können beispielsweise die Jalousien per Smartphone steuern – ein sehr nützliches Feature für den Urlaub. Die Anwesenheitssimulation ist eine der besonders smarten Lösungen für Hausbesitzer oder Mieter. Sogar ein Fake-TV lässt sich zu diversen Zeiten ein- und ausschalten.

Kombination mit Alarmanlagen

Die einfache Alarmanlage war gestern. Heute können die Warnmelder mit Smart Home-Lösungen kombiniert werden. Wie können Nutzer sich dieses Smart Home System vorstellen?

Zunächst einmal unterscheidet man zwischen Gefahrenmeldeanlagen und Gefahrenwarnanlagen. Erstere fallen unter die Kategorie Überfall- und Einbruchmeldeanlagen. Im Bereich Smart Home finden sich eher Gefahrenwarnanlagen im Einsatz, die mit einer zertifizierten App verbunden sind. Bei der Installation sollte stets auf seriöse Anbieter und möglichst einen Fachmann gesetzt werden.

Verbinden Hausbesitzer eine Smart Home-Lösung nun mit einer Alarmanlage, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Steuerbefehle sollten zum Beispiel durch die Anwendung nicht an die Warnanlage gegeben werden. Im Umkehrschluss funktioniert das aber sehr gut. Die Alarmanlage kann der verbundenen Technologie einen Hinweis geben, dass beispielsweise eine Lampe angehen soll. Möglich ist auch der Fall eines Schwelbrandes. Ein Signal an die Smart Home App weist auf einen Herd hin, der noch an ist oder weitere Gefahrenzonen. Mobil können Nutzer dann das Elektrogerät ausschalten.

Schlauer Schutz gegen Einbrüche

Das Terrassenfenster ist schnell ausgehebelt und zack – der Einbrecher steht im Wohnzimmer. Laut Statistiken benötigen Kriminelle lediglich zwei bis drei Minuten um ins Haus zu kommen. Doch was Studien auch belegen: Vorkehrungen helfen. 2018 lag die Zahl der Einbrüche mit 110.000 Fällen auf einem Rekordtief. Umso ärgerlicher, wenn es doch passiert.

Smart Home Geräte für den Eingangsbereich

Mit einer intelligenten Türkommunikation sehen Bewohner direkt auf dem Display des Smartphones, wer vor der Tür steht. Bewegungsmelder schalten unmittelbar das Licht an, wenn sich vor dem Haus Besuch ankündigt. Über Gebäudesteuerung kann jeder ruhig in Urlaub fahren. Zu einer gewissen Uhrzeit fahren die Rolladen runter oder der Fernseher schaltet sich ein. So wird eine Anwesenheit simuliert, die mögliche Einbrecher verwirrt. Ganz clever ist die automatische Fensterbetätigung. Wird dennoch versucht einzubrechen, alarmiert die App den Nutzer und er kann schnell die Polizei verständigen.

Software ohne Datenlecks

Smart Home-Lösungen stehen immer wieder wegen ihrer Datenlecks in der Kritik. Ob Siri, Staubsaugroboter oder andere Assistenten: Nutzer befürchten, dass ihre Daten und Adressen schnell geknackt sind. Wer hier vorbeugt, braucht keine Befürchtungen haben. Zum einen bedarf es sicherer Passwörter für alle verwendeten Technologien im Haus. Bitte nicht dasselbe Kennwort für den Sprachassistenten und den Laptop nutzen. So geben Sie Hackern eher eine Chance, Geräte abzuhören. Die Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben ist genauso nützlich wie die Verwendung von Ziffern und Sonderzeichen.

Zuhause ist da, wo das WLAN ist. Doch nur solange, wie Routen-Sicherheit besteht. Wird das eigene WLAN-Netz fremdbestimmt, wird surfen unsicher. Daher sollte stets der aktuelle Verschlüsselungsstandard verwendet werden sowie ein individuelles Passwort. Im Idealfall sind smarte Geräte nicht permanent online, sondern nur bei Bedarf. Des Weiteren geben Amazon und Co. Nutzern die Wahl, ob und wie sie Daten speichern wollen. Machen Sie davon Gebrauch!

Fazit: Mit SmartHome Einbrecher ein Schnippchen schlagen

Wer sich für ein smartes, sicheres Zuhause entscheidet, sollte sich von einem Experten bzw. Smart Home Anbieter beraten lassen. Das Licht steuern ist das eine, Einbruchschutz ist etwas ganz anderes. Bei der Vielzahl der Möglichkeiten können Fachmänner und -frauen individuelle Schutzkonzepte erarbeiten. Schwachstellen im Haus lassen sich gezielt ausleuchten und absichern.

Beitrags-Bild von Holger Kraft auf Pixabay