Klara – Smart Home erleichtert den Alltag

Ausgangslage

Meine Mama heißt Klara. Sie ist inzwischen über 80. Mein Papa ist schon vor über 10 Jahren gestorben und seitdem lebt Mama allein. Ihr geht es ihr gesundheitlich nicht mehr so gut und ihr Gedächtnis ist auch nicht mehr das Beste. Da mein Mann und ich beide berufstätig sind, wäre es unter normalen Umständen sicher besser, wenn Klara in einem Altersheim wohnen würde. Aber sie wohnt jetzt schon über 30 Jahre in Ihrem Haus, das sie mit Papa damals gebaut hat und kann sich gar nicht vorstellen, dass das einmal anders sein soll.

Nach einiger Überzeugungsarbeit hat Klara sich schließlich dazu durchringen können, Smart Home-Anwendungen in ihr Haus integrieren zu lassen. Erst nannte sie das „neumodischen Schnickschnack“ aber inzwischen hat sie erkannt, dass sie nur dank dieses neumodischen Schnickschnacks auch weiter in ihrem Haus wohnen kann, statt umziehen zu müssen.

Eingesetzte Lösungen

Bewegungssensoren

Wenn Klara nachts zur Toilette muss, wird Ihr Weg dorthin mit Nachtlichtern ausgeleuchtet, die automatisch überall dort angehen, wo sie hinläuft.

Ein Drucksensor vor Klaras Bett meldet, wenn Klara das Bett bis zu einer bestimmten Uhrzeit nicht verlässt. Der Sensor kann aber ebenso gut erkennen, wenn Klara fallen sollte. In diesem Fall können die Kinder oder ausgewählte Nachbarn informiert werden.

Haustür

Durch eine Außenkamera kann erkannt werden, wer an der Tür klingelt. So braucht Klara nicht die Treppe vom Schlafzimmer herunterlaufen, wenn die Personen wie die Nachbarin, die Kinder oder der Hausarzt vor der Tür stehen und der Person einfach über eine App die Tür öffnen.

Es ist sogar möglich, dass die Kinder ebenfalls über eine App diese Entscheidung treffen. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn ein Notfall vorliegt oder vermutet wird. Die Kinder können dann dem Haus- oder Notarzt von überall auf der Welt die Tür öffnen.

Generalschalter

Klara vergisst in letzter Zeit gerne mal den Herd, das Bügeleisen oder einfach nur das Licht auszuschalten, wenn sie aus dem Haus geht. Deshalb gibt es jetzt neben der Haustür einen Generalschalter. Über eine einzige Berührung kann Klara alle sensiblen Geräte und unnötigen Stromverbraucher ausschalten. Mehr noch: Die gleichen Bewegungssensoren, die Klara nachts den Weg zur Toilette sicherer machen, erkennen auch, wenn sich länger Zeit niemand im Haus aufhält und betätigen dann selbstständig den Generalschalter nach einer festgelegten Zeit.