Smart Home für mehr Komfort

Kira, Tim, Mira, Paul und Struppi – Energie sparen mit Smart Home

Ausgangssituation

Kira und Tim sind selbständig, politisch aktiv, ökologisch engagiert und die Eltern von Mia und Paul. Seit ein paar Tagen hält der Familienzuwachs Struppi (Hund, Mischling und stolz darauf!) alle in Trab.

Kira und Tim träumen von einem Eigenheim. Spätestens jetzt, wo auch noch Struppi da ist, ist die Mietwohnung endgültig zu klein. Kiras Eltern haben beschlossen, sich mit Freunden einem Seniorenprojekt am Stadtrand anzuschließen und sich dort einen Alterssitz zu kaufen. Das alte Haus soll dann schon zu Lebzeiten an Kira und Tim übergeben werden. Wäre ja alles super, wenn das alte Haus der Eltern nicht so ein Energiefresser wäre. Die Herausforderung: Das alte Gemäuer soll zum Energiesparhaus umgebaut werden.

Lösungsmöglichkeiten

Neben den Standardmaßnahmen wie einer effizienten Dämmung, Wärmeschutzverglasung soll auch eine Solaranlage her.

Die Energieeffizienz kann aber durch intelligente Gebäudetechnik noch um ein Vielfaches verbessert werden. Dazu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und mit der richtigen Vernetzung von Sensoren und Schaltgeräten wird ein echter Energiespar-Schuh draus.

Heizenergie

Mit der richtigen Programmierung und passenden Sensoren regelt das Haus in Zukunft die Heizungen herunter, wenn alle Familienmitglieder das Haus verlassen haben oder sogar in einzelnen Räumen, wenn Fenster geöffnet werden.

In den kalten Monaten fahren Rollos hoch und Markisen ein, wenn die Sonne auf die betreffenden Fensterflächen scheint, um Wärmeenergie ins Haus zu lassen. Die Heizung passt sich zusätzlich an. Alles ganz automatisch und wenn niemand im Haus ist. In den Sommermonaten ist es genau umgekehrt. Die Räume werden automatisch beschattet, damit sie sich nicht zu stark aufheizen.

Strom-Verbraucher

Mia und Paul können schon super gut Licht anmachen. Mit dem Licht ausmachen ist das hingegen so eine Sache. Das wird irgendwie gerne (mal) vergessen. Mit Bewegungssensoren ist dies kein Problem mehr. Das Licht geht entweder automatisch oder auf Knopfdruck an, wenn jemand im Raum ist und von allein wieder aus, wenn niemand mehr da ist.

An der Ausgangstür wird es zudem einen Schalter geben, der alle nicht benötigten Stromverbraucher auf einmal ausschalten kann. Zum Beispiel auch all die Geräte, die im Standby-Modus laufen obwohl sie das gar nicht müssten.

Bügeleisen oder Herd vergessen auszuschalten und den Zentralschalter auch nicht bedient? Kein Problem. Das Haus hat es längst bemerkt! Niemand mehr da – alle Verbraucher aus. Ganz wie durch Zauberhand.

Solaranlage

Die Solaranlage wird gleich noch mit einem Energiespeicher ausgestattet. Richtig effektiv wird das allerdings erst mit intelligenter Gebäudetechnik. Die kann nämlich erst entscheiden wo und wann die überschüssige Energie am sinnvollsten eingesetzt wird. So bleibt kein erzeugter Strom ungenutzt.

Energiefresser identifizieren

Für Energieverbraucher ist Smart Home so ein bisschen was wie eine Spionagetechnik. Jeder Energieverbrauch wird überwacht und zu viel davon fällt sofort auf. So lassen sich Energiefresser leicht identifizieren und durch effizientere Geräte austauschen.